Tinnitus: Einordnung, Diagnostik und therapieorientierte Konzepte
Definition und Einordnung Tinnitus bezeichnet die Wahrnehmung von Geräuschen (z. B. Pfeifen, Summen, Rauschen, Klicken), die ohne externe Schallquelle entstehen. Er ist ein Symptom und keine eigenständige Erkrankung: Die Entstehung kann peripher (z. B. Innenohr), zentral (auditorische Verarbeitungszentren) oder durch somatosensorische Einflüsse (Kiefer-/Halsregion) vermittelt sein. Man unterscheidet grundsätzlich zwischen subjektivem und objektivem Tinnitus. Subjektiver Tinnitus […]
Tinnitus: Formen, Ursachen, Symptome und Diagnostik
Begriff und Einordnung Tinnitus bezeichnet die Wahrnehmung von Geräuschen oder Tönen im Ohr oder im Kopf ohne äußere Schallquelle. Meist handelt es sich um subjektive Phänomene, die nur die betroffene Person hört; seltene objektive Formen erzeugen hingegen tatsächlich messbare Geräusche, zum Beispiel durch Gefäßströmungen oder Muskelkontraktionen im Mittelohr. (bayerisches-aerzteblatt.de) Für die Einordnung nach Dauer haben […]
Tinnitus: Begriff, Diagnostik und evidenzbasierte Therapie
Begriff, Klassifikation und Epidemiologie Tinnitus bezeichnet das Wahrnehmen von Geräuschen ohne externe Schallquelle. Man unterscheidet grundsätzlich den subjektiven Tinnitus, der nur vom Betroffenen beschrieben wird (häufig assoziiert mit cochleären oder zentralen Hörverarbeitungsstörungen), vom seltenen objektiven Tinnitus, bei dem das Geräusch auch für Untersuchende hörbar ist (z. B. vaskuläre Strömungsgeräusche, Muskelkontraktionen). Klinisch werden außerdem Formen nach […]